3 Gründe, warum Selbstgespräche gut für dich sind!

3 Gründe, warum Selbstgespräche gut für dich sind!

Selbstgespräche

Einige der besten Gespräche, die man im Leben führen kann, sind mit sich selbst. Kein Scherz.

In Selbstgesprächen lernt man so viel über sich selbst – das Warum hinter seinen Handlungen, das Innenleben seines Gehirns, um nur einige zu nennen.

Ich tue das die ganze Zeit, manchmal sogar laut, besonders wenn ich schreibe.

Während ich diesen Artikel schreibe, murmle ich Sätze, bevor ich sie schreibe, und versuche, sie genau richtig klingen zu lassen.

Aber macht mich das verrückt?

Die Forscher Gary Lupyan und Daniel Swingley sagen nein – sie sagen sogar, dass es mich tatsächlich klüger macht!

Durch ihre Forschung haben Lupyan und Swingley entdeckt, dass selbstgerichtete Sprache das Gehirn stimuliert und es effizienter arbeiten lässt. (1)

Das Ergebnis ist, dass man viel schneller lernt – und sich besser merkt, was man gelernt hat – wenn man oft mit sich selbst spricht. Der Akt “trainiert” auch das Gehirn, indem er die Selbstständigkeit, Kreativität und Organisation fördert.

Es überrascht kaum, dass einige der klügsten Köpfe der Geschichte – darunter Albert Einstein – regelmäßig Selbstgespräche führten.

Möchtest du mehr darüber erfahren, was das Selbstgespräch so fantastisch macht? Dann lies weiter!

Hier sind 3 Gründe, warum Selbstgespräche gut für dich sind!

Nr. 1. Es hilft dir, Dinge zu lokalisieren

Zwanzig Personen erhielten den Namen eines Gegenstandes und wurden aufgefordert, ihn in einem Supermarkt zu finden.

Zunächst wurde ihnen befohlen, während der Suche nach dem Gegenstand zu schweigen.

Beim nächsten Test wurden sie angewiesen, den Namen des Gegenstandes laut zu wiederholen, während sie nach ihm suchten.

Überraschung, Überraschung! Die Versuchspersonen konnten die gewünschten Objekte viel schneller finden, wenn sie mit sich selbst sprachen.

Lupyan erwähnt in seinem Bericht einen Vorbehalt in dieser Hinsicht:

Selbstgespräche helfen nur dann bei der Suche nach einem Gegenstand, wenn man weiß, wie er aussieht.

Wenn man keine Ahnung hat, was genau man sucht, kann es einen sogar bremsen, seinen Namen laut auszusprechen.

Wenn man jedoch die Eigenschaften eines Gegenstandes kennt, aktiviert die Wiederholung seines Namens den Teil des Gehirns, in dem diese Information gespeichert ist.

Nr. 2. Es hilft dir, deinen Geist zu organisieren

Der zweite Vorteil des Selbstgesprächs ist die damit einhergehende bessere Organisation der Gedanken.

Die Psychologin Linda Sapadin sagte in einem Artikel:

“Es [das Selbstgespräch] hilft einem, seine Gedanken zu klären, sich auf das Notwendige zu konzentrieren und Entscheidungen, die man in Erwägung zieht, zu festigen.

Du kannst es als deinen ganz eigenen Therapeuten betrachten, indem du Dinge laut aussprichst.

Nr. 3. Es hilft dir, deine Ziele zu erreichen

Drittens können Selbstgespräche dir helfen, deine Ziele zu erreichen.

Wenn du mit dir selbst über die Schritte sprichst, die zur Bewältigung einer bestimmten Aufgabe erforderlich sind, wird es weniger schwierig.

Sapadin drückt es so aus:

“Sicher, man kann einfach eine Liste machen, aber wenn man sie laut ausspricht, konzentriert sich die Aufmerksamkeit, verstärkt die Botschaft, kontrolliert die entfliehenden Emotionen und schirmt Ablenkungen ab.

Spitzensportler tun dies immer wieder, indem sie sich sagen: “Halte den Kopf unten. Behalte den Ball im Auge. Atme.”

Das funktioniert gut für sie, warum nicht auch für dich?”

Wichtig dabei ist, dass der Dialog mit sich selbst positiv sein muss.

Wenn du dir selbst Dinge sagst, die dir selbst schaden, wirst du nirgendwo hinkommen.

Positiv zu sein, ob du nun auf der Suche nach einer Banane bist oder versuchst, es bis zur Ziellinie eines Marathons zu schaffen, kann aber geistig und körperlich Wunder wirken.


Teilen