4 Gründe, warum du niemals streiten solltest, wenn du wütend bist

4 Gründe, warum du niemals streiten solltest, wenn du wütend bist

Negative Emotionen und Streit

Wenn du jemandem nahe genug kommst, wirst du höchstwahrscheinlich irgendwann mit ihm zusammenstoßen.

Das muss aber nicht unbedingt etwas Schlechtes sein.

Tatsächlich, so sagen viele Sozialexperten, kann Streiten ein großartiges Mittel für eine ehrliche Kommunikation sein.

Entscheidend ist, dass man nicht nur seine Konflikte wählt, sondern auch, wann man sie austrägt.

Hier sind 4 Gründe, warum du niemals streiten solltest, wenn du wütend bist

Nr. 1. Wut verzerrt deine Wahrnehmung

Laut Experten führt Wut dazu, dass du alles um dich herum als bedrohlicher wahrnimmst.

Dies wird durch die Tatsache verschlimmert, dass Menschen, die wütend sind, dazu neigen, auf der Grundlage ihrer anfänglichen Wahrnehmungen zu handeln.

Wenn du also wirklich wütend bist und dich zu einem Streit hinreißen lässt, nimmst du nicht nur alles, was dein „Gegner“ tut, als bedrohlicher wahr, als es tatsächlich ist, sondern du reagierst auch in gleicher Weise.

Natürlich gilt dieser Effekt der Wahrnehmungsverzerrung für beide Seiten, so dass dein Gegner wiederum deine Vergeltung als viel bedrohlicher empfindet, als du es beabsichtigst.

Wenn es in der Situation nicht um Leben oder Tod geht, solltest du dich wirklich zurückhalten und nachdenken, wenn du wütend bist.

Nr. 2. Du wirst mehr Probleme erzeugen

Jemanden wissen zu lassen, dass du wütend auf ihn bist, ist nicht das Schlimmste.

Das gilt aber nur, wenn du es in Verbindung mit dem Hinweis tust, dass du gerne über das Problem sprechen würdest, nachdem sich die Dinge etwas beruhigt haben.

Bevor du versuchst, das Problem tatsächlich zu lösen, solltest du dir Zeit nehmen, um dich zu beruhigen.

Wenn du das tust, wirst du wahrscheinlich erkennen, dass dein Ärger mehr mit dir zu tun hat als mit der Person, über die du dich ärgerst.

Wenn du diesen wichtigen Schritt überspringst und direkt zum Streit übergehst, bringst du nur noch mehr Ballast und Frustration in die Situation.

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Nr. 3. Du vergeudest Zeit und Energie

Angenommen, du ignorierst die beiden vorangegangenen Punkte und entscheidest dich für ein langes Argument, während du dich aufregst.

Na gut, es ist ein freies Land. Aber wie endet dieser Streit?

Die Chancen stehen gut, dass du es entweder ausdiskutierst, bis du dich beruhigt hast, oder du stürmst davon, nur um erneut zusammenzukommen, wenn du dich beruhigt hast und bereit bist, das zu lösen, worüber du dich eigentlich gestritten hast.

In beiden Fällen hast du nur viel Zeit und Energie verschwendet.

Warum solltest du stattdessen diese Zeit nicht nutzen, um etwas Produktives zu tun, wie z.B. eine Strategie zur Wutbewältigung zu üben?

Laut Psychologen wird dies dazu beitragen, dass du dich selbst besser verstehst und dich mit positiven Ausdrucksmethoden ausstatten kannst.

Das hört sich für mich viel besser an, als am Ende erschöpft zu sein und sich zu fragen, wo die verdammten 2 Stunden deines Lebens geblieben sind.

Nr. 4. Du wirst Dinge sagen, die du bereust

Laut Psychologen ist es normal, dass man im Wutanfall zu einer tödlichen Waffe wird.

In der Tat waren wir alle schon in Auseinandersetzungen, in denen bösartige verbale Geschosse plötzlich viel zu leicht über die Lippen kommen.

Seien wir ehrlich, selbst in den besten Freundschaften neigen diese Geschosse dazu, tief in den Gehirnen der Menschen zu sitzen.

Die Frage ist nur, warum man ihnen eine Chance geben sollte, herauszukommen?

Stattdessen empfehlen Psychologen, dass du um eine „Auszeit“ bitten solltest, mit der Absicht, wieder auf das Gespräch zurückzukommen.

Du könntest dir Monate des Bedauerns ersparen.


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