Lächeln verlängert die Lebensdauer

Studie zeigt: Lächeln verlängert die Lebensdauer

Lächeln

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sind klar und die Nachrichten sind großartig. Lächeln verlängert die Lebensdauer und ist vor allem für jeden zugänglich – kostenlos. Leite diese Nachricht an deine Familie und Freunde weiter – Du wirst mit größerer Wahrscheinlichkeit länger leben, wenn Du so oft wie möglich lächelst.

Im Laufe der Jahrhunderte war es allgemein bekannt, dass eine glückliche Gesinnung die Lebensqualität verbessert.

Offensichtlich ist es fair zu sagen, dass Menschen, die oft lächeln, meist glücklicher sind, ansprechende Persönlichkeitsmerkmale, stabilere Beziehungen und bessere kognitive/interpersonelle Sozialkompetenzen haben.

Die Liste geht weiter und weiter. Außerdem wissen wir jetzt (wissenschaftlich), dass das Grinsen uns helfen kann, das Leben für einen längeren Zeitraum zu genießen.

Was genau ist das ‚ultimative‘ Lächeln?

Eine Messgröße, die Forscher bei der Beurteilung von Emotionen verwenden, ist die Intensität des Lächelns. Sie betrachten die Authentizität des Grinsens, indem sie einige Merkmale beobachten, die einen spontanen Ausdruck des Glücks zeigen.

Forscher klassifizieren Lächeln oft als zwei Arten: Standardlächeln, bei dem nur der Mund das Lächeln formt, und ein „echtes Lächeln“ (Duchenne) – bei dem die Muskeln um den Mund und die Augen das Lächeln formen.

Das „echte Lächeln“ wurde nach Guillaume-Benjamin Duchenne benannt, einem französischen Neurologen des 19. Jahrhunderts, der mit Hilfe der Elektrophysiologie zeigte, wie ein glückliches Lächeln auch die Muskeln um die Augen herum nutzt. (1)

Paul Ekman, emeritierter Professor für Psychologie an der University of California, San Francisco, sagt, ein Duchenne-Lächeln „erzeugt die Physiologie der positiven Emotionen und der Veränderungen im Gehirn“.

Lebenszufriedenheit durch Lächeln

Studien haben ergeben, dass die Intensität des Lächelns eines Menschen dazu beitragen kann, seine Lebenszufriedenheit und Lebensspanne vorherzusagen.

Forscher der Wayne State University nutzten Informationen aus dem Baseball-Register, um sich Fotos von 230 Spielern anzusehen, die vor 1950 mit dem professionellen Baseball begonnen hatten.

Die Fotos der Spieler wurden vergrößert und die Intensität ihres Lächelns bewertet.

Sie betrachteten ein großes Lächeln, kein Lächeln und ein teilweises Lächeln und verglichen die Lebensdauer der Spieler anhand dieser Kriterien. Können Sie erraten, was als nächstes geschah?

Die Forscher korrigierten ihre Analyse, um andere Faktoren zu berücksichtigen, die mit der Langlebigkeit zusammenhängen.

Bei den verstorbenen Spielern fanden die Forscher eine Langlebigkeit von durchschnittlich 72,9 Jahren – bei den Spielern ohne Lächeln (63 Spieler) über 75 Jahre bei Spielern mit partiellem Lächeln (64 Spieler) und bis 79,9 Jahre bei Spielern mit großem Lächeln (23 Spieler).

Diese und andere in der Fachzeitschrift Psychological Science veröffentlichte Studien stehen im Einklang mit einer Vielzahl anderer Studien, die positive Emotionen mit Langlebigkeit, geistiger und körperlicher Gesundheit korrelieren. (2)

Dr. LeeAnne Harker und Dr. Dacher Keltner von der University of California, Berkeley, fanden heraus, dass positiver emotionaler Ausdruck in College-Jahrbuchbildern mit den selbstberichteten Persönlichkeitsmerkmalen von Zugehörigkeit, Kompetenz und geringen negativen Emotionen im Erwachsenenalter korreliert.

In der Längsschnittstudie der Absolventinnen des Mills College kodierten Keltner und Kollegin LeeAnne Harker das Lächeln von 114 Frauen, die in den Jahren 1958 und 1960 fotografiert wurden. Alle, bis auf drei, der jungen Frauen lächelten. Allerdings hatten 50 ein „echtes Lächeln“ und 61 hatten ein „Höflichkeitslächeln“.

Die Gruppe mit dem „echten Grinsen“ war eher bereit, zu heiraten und hatte eine höhere Bewertung des körperlichen und seelischen Wohlbefindens. Keltners Studie konnte diesen Zusammenhang mehr als 30 Jahre nach der Aufnahme der College-Fotos feststellen.

Lächeln hilft, die Hormone auszugleichen

Studien haben gezeigt, dass das Lachen Endorphine und Serotonin freisetzt – was natürlich hilft, Entzündungen und Schmerzen zu lindern. In der Tat ist das Lächeln ein starker Immunbooster und Stimmungsstabilisator.

Hier ist ein interessantes Zitat von Dr. Jane Plant, Professorin für Umweltgeochemie am Imperial College in London und eine der weltweit führenden Geochemikerinnen:

„Lächeln ist ein Trick, um das Gehirn dazu zu bringen, zu denken, dass alles in Ordnung ist, auch wenn es das nicht ist….“

Menschen, die leicht deprimiert sind, sollten ihr Bestes tun, um der Welt ein glückliches Gesicht zu zeigen, denn das wird die Reaktion der Menschen auf dich verbessern und deine Stimmung heben.“


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