Die 7 Wege der Involution

Die 7 Wege der Involution

Involution

Involution ist nur eine Facette der inneren Wahrnehmung. Wie viele Dinge im Leben existiert auch Involution, die Evolution von Herz, Geist und Seele, als eine Vielzahl von verschiedenen, aber miteinander verbundenen Wegen.

Involution ist ein Prozess, den wir bewusst wählen, um ein intelligentes, authentisches und ganzes Leben zu führen.

Dieser Prozess besteht aus 7 verschiedenen Elementen:

  1. Selbsterkenntnis
  2. Selbsterkundung
  3. Selbstfindung
  4. Selbstverständnis
  5. Selbstliebe
  6. Selbsttransformation
  7. Meisterung des Selbst

Wir alle existieren in jedem dieser Elemente in unterschiedlichem Maße.

Der Schlüssel liegt darin, herauszufinden, welche Elemente am meisten und welche am wenigsten vorhanden sind. Wenn du dies entdeckst, wirst du sehen, was du am meisten brauchst, um daran zu arbeiten.

Im Folgenden werden wir jeden Pfad des involutionären Prozesses etwas detaillierter untersuchen.

Hier sind die 7 Wege der Involution

1. Selbstwahrnehmung

Auch als Selbstbewusstsein bezeichnet, ist Selbstwahrnehmung die Fähigkeit, die Vielfalt der Gedanken, Gefühle und Handlungen zu beobachten, die du jeden Tag ausführst.

Eine selbstbewusste Person ist in der Lage zu erkennen, was sie fühlt, aber nicht unbedingt, warum sie so fühlt. Ein Mangel an Selbstwahrnehmung wird durch tierisches Verhalten definiert, oder durch Verhalten ohne Denken – meist als Reaktion.

2. Selbsterkundung

Selbsterkundung oder das Studium von sich selbst ist der Prozess der Untersuchung und Analyse unserer inneren Gedanken, Emotionen, Überzeugungen und Ideale.

Sobald wir uns unserer internen Prozesse (Denken, Fühlen, Reagieren und Entscheiden) bewusst werden, ist es sinnvoll zu fragen, warum wir so funktionieren, wie wir es tun. Selbsterkundung ist oft ein komplexer Prozess, der viel Eigeninitiative, Beobachtung, Geduld und Forschung erfordert.

Es ist wichtig zu erkennen, dass wir, um herauszufinden, wer wir sind, zuerst lernen müssen, wer wir sind.

3. Selbstfindung

Dies kann als der Akt oder Prozess verstanden werden, um Wissen oder Verständnis für sich selbst zu erlangen. Selbstfindung ist eng mit Selbsterkundung verbunden, denn ohne Selbststudium ist es unmöglich, einen Grad an Selbstfindung zu erreichen.

Menschen, die auf dieser Ebene leben, neigen dazu, die zugrunde liegenden Mechanismen und Wahrheiten zu entdecken, die viele ihrer Überzeugungen, Einstellungen und Verhaltensweisen gegenüber sich selbst und den Menschen um sie herum aufrecht erhalten.

4. Selbstverständnis

Selbstverständnis ist die Fähigkeit zu wissen, was, wie und warum man tut, was man tut. Aus diesem Grund ist das Selbstverständnis eng mit der Selbstfindung verbunden und überschneidet sich oft mit ihr.

Menschen, die auf dieser Ebene leben, neigen dazu, ein abgerundetes Verständnis der Ursprünge und Gründe für viele ihrer Gefühle, Gedanken und Verhaltensweisen zu haben.

5. Selbstliebe

Selbstliebe entsteht als Ergebnis des Erreichens von Selbstverständnis und wird durch eine vollständige Akzeptanz deiner Stärken und Schwächen definiert.

Individuen, die Selbstliebe praktizieren, erkennen, dass sie auf verschiedene Weise unvollkommen sind, hören aber auf, sich selbst für diese Unvollkommenheiten zu kritisieren und zu bestrafen.

Hör auf, dich selbst für deine Unvollkommenheiten zu bestrafen. Entwickle Selbstwertgefühl und Selbstvergebung. Zeige selbstpflegendes Verhalten und respektiere deine Bedürfnisse und Wünsche.

6. Selbsttransformation

Wenn wir selbstbewusst werden, uns selbst erforschen, selbst entdecken, verstehen und lieben, dann kommen wir zu einer wahren inneren Transformation. Selbsttransformation kann als die Transzendenz unserer früheren begrenzenden und destruktiven Identitäten oder Ego-Selbst verstanden werden.

7. Meisterung des Selbst

Das Endziel des evolutionären Prozesses ist es, die Meisterung über das Selbst zu erlangen. Im Wesentlichen ist der Selbstmeister ein Beobachter seiner Gedanken und Gefühle, der sie kommen und gehen lässt, ohne sich mit ihnen zu identifizieren oder darauf zu reagieren.

Schließlich erkennt der Selbstmeister, dass er nicht sein momentanes Denken oder Fühlen ist. Auf diese Weise transzendiert der Selbstmeister sich selbst und lebt sein Leben in Frieden, Weisheit und spiritueller Ganzheit.

Selbstbeherrschung ist jedoch nicht zu verwechseln mit Strenge oder “Kontrolle”, da diese eine Reaktion auf Gedanken und Gefühle durch Vermeidung oder Unterdrückung bedeuten. Der Selbstmeister ist von nichts betroffen und verspürt nicht das Bedürfnis, zu kontrollieren, zu unterdrücken oder einzuschränken.

Beispiele für Selbstmeister: Gautama Buddha, Zoroaster, George Gurdjieff, Lao Tzu, Sokrates, Diogenes, Mahavira, Jiddu Krishnamurti, Vimala Thakar, Sri Ramakrishna, Jesus von Nazareth.


Teilen