Das Energiedreieck aus Buddhismus, Yoga und Achtsamkeitsmeditation

Das Energiedreieck aus Buddhismus, Yoga und Achtsamkeitsmeditation

Das Energiedreieck

Achtsamkeit, ein wichtiger Aspekt der positiven Psychologie, wurde ursprünglich durch die alten Lehren des Buddha eingeführt.

Im Buddhismus wird die Achtsamkeit durch Meditation kultiviert.

In der Neuzeit haben sich andere Formen der Achtsamkeit durchgesetzt. Zum Beispiel hat die hinduistische Tradition des Yoga als Achtsamkeitspraxis an Bedeutung gewonnen, die auch die körperliche Gesundheit verbessern kann.

Die Erforschung der Achtsamkeit und ihrer Wurzeln im Buddhismus und Yoga wird dazu beitragen, die Rolle zu verstehen, die sie im Bereich der positiven Psychologie spielen kann. (1)

Sie können Einblicke in unser Selbstverständnis und die Aussicht auf Glück geben, wie der Kognitionstherapeut Marvin Levine schreibt:

„Jeder von uns ist in einer Matrix gefangen, einem Universum von Kräften, das häufig Unglück bringt.“ – Marvin Levine

Dieser Artikel wird die Schnittstelle von Buddhismus, Yoga und Achtsamkeitsmeditation untersuchen.

Buddhismus

Es gibt vier Konzepte, die die Grundlage der Lehren des Buddha bilden:

  • Leiden,
  • Verlangen,
  • Befreiung vom Leiden,
  • Der achtfältige Weg.

In den buddhistischen Lehren wird der Mensch als verletzlich und anfällig für Schmerzen und Unglückseligkeit dargestellt. Der Buddhismus lehrt, dass wir, um diese negativen Erfahrungen zu überwinden, den Ursprung des Leidens verstehen müssen.

Für die meisten Menschen sind negative Gefühle mit unangenehmen äußeren Erfahrungen verbunden. Nach dem buddhistischen Ansatz jedoch:

„Die ultimative Ursache des Leidens liegt unmittelbar im Einzelnen“ – Marvin Levine

Das nannte der Buddha „Verlangen“. Menschen haben viel Verlangen, ob biologisch, egoistisch oder kulturell bedingt. Wir alle sind bestrebt, Bedrohungen (z.B. Schmerzen) für unser Wohlbefinden zu vermeiden.

Das Ziel des Buddhismus ist es nicht, Heißhungerattacken zu kontrollieren oder Schmerzen zu entkommen, sondern sich zu transformieren und von Heißhungerattacken zu lösen. Letztendlich kann man vielleicht Glück erleben, das nicht von diesem Verlangen herrührt.

Yoga

Yoga ist eine Praxis, die sowohl den Geist als auch den Körper nutzt, um eine bessere geistige und körperliche Gesundheit zu fördern. Es stammt aus Indien um 3000 v. Chr. und strebt nach Harmonie.

Yoga ist heute weltweit beliebt und beinhaltet körperliche Haltungen, die Kraft und Flexibilität, Atemtechniken sowie Achtsamkeit und Entspannungsübungen fördern.

Gemeinsam helfen die Komponenten Praktikern, ihre Aufmerksamkeit zu schulen. (2)

Yoga hat zwei Hauptprinzipien, die sich mit dem Buddhismus decken. Erstens, die Befreiung vom Leiden. Zweitens, den Geist von Missverständnissen zu befreien, was das Verlangen reduziert und schließlich hilft, Atman, das yogische Konzept des Endes des Leidens, zu erkennen.

Das Energiedreieck aus Buddhismus, Yoga und positiver Psychologie

Die grundlegenden Themen Selbstdisziplin, Achtsamkeit, Konzentration und „Sein in der Gegenwart“ gehören zum Buddhismus und zur Yogapraxis.

„Sowohl der buddhistische Mönch als auch der klinische Psychologe arbeiten daran, die Kräfte zu verstehen, die das Innenleben bestimmen.“ – Marvin Levine

Die grundlegenden Themen Selbstdisziplin, Achtsamkeit, Konzentration und „Sein in der Gegenwart“ gehören zum Buddhismus und zur Yogapraxis. Diese Themen beziehen sich auf die positiven psychologischen Konzepte von Selbstkontrolle und Flow. (3)

Aber die wichtigste Verbindung zwischen Yoga, Buddhismus und positiver Psychologie ist die Praxis, Gedankenmuster zu beobachten und zu verändern.

Laut Marvin Levine sind gemeinsame Konzepte der Yoga-Philosophie und des Buddhismus das innere Wohlbefinden und das Beherrschen der „richtigen“ Gedanken. Im Bereich der positiven Psychologie präsentiert der Psychologe Martin Seligman eine ähnliche Idee: Falsche“ oder pessimistische Denkmuster können zu Leiden führen.

Methoden zur Behandlung von Depressionen beruhen seit langem auf dem gleichen Konzept. Die Betroffenen werden zunächst auf Gedanken aufmerksam gemacht, die falsch sind, dann wird ihnen beigebracht, wie sie diese Gedanken verändern können.

Auf diese Weise beginnen die Betroffenen, ihre Denkmuster zu beachten und wichtige Veränderungen in ihrem emotionalen und mentalen Zustand vorzunehmen.

Darüber hinaus ergab eine Studie über die Beziehung zwischen Yoga, Dankbarkeit und dem Finden des Sinnes des Lebens, dass es eine starke Korrelation zwischen regelmäßiger Yogapraxis und „höheren Berichten über den Sinn des Lebens“ gab. (4)

Zusammenfassung

Nach der buddhistischen Philosophie ist Leiden unvermeidlich. Dafür gibt es Belege in unserem täglichen Leben – wir stehen oft vor schwierigen Situationen, die wir nicht kontrollieren können.

Wenn wir auf unsere Denkmuster achten, können wir unser Leiden in Wohlbefinden umwandeln. Glücklicherweise kann Achtsamkeit durch verschiedene Methoden kultiviert werden.

Auch wenn du ein engagierter Praktizierender der traditionellen buddhistischen Meditation bist, kann es sein, dass du auch Yoga magst. Es hilft den Menschen nicht nur, fit zu bleiben, sondern auch, Achtsamkeit zu entwickeln, Dankbarkeit zu erhöhen und den Sinn des Lebens zu stärken.


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