Alles ist neutral - Unser Denken entscheidet, ob etwas gut oder schlecht ist

Alles ist neutral – Unser Denken entscheidet, ob etwas gut oder schlecht ist

Alles ist neutral

Ist das Glas halb leer oder halb voll? Dies ist ein gängiges Beispiel. Es zeigt, dass es manchmal vor allem darauf ankommt, wie wir Ereignisse und Objekte wahrnehmen, und nicht, was tatsächlich passiert.

Wenn es an einem Feiertag regnet, kann man entweder denken, dass es schlecht ist, weil es den Tag ruiniert, oder man kann denken, dass es gut ist, weil man etwas anderes tun kann. Diese Weisheit wird dein Leben viel glücklicher und weniger stressig machen.

Durch Sorgen wird nie was verbessert

Manchmal machen wir uns einfach zu viele Sorgen. Tatsächlich können wir durch Sorgen nie etwas in Ordnung bringen oder es könnte sogar schlimmer werden.

Stell dir vor, du bist spät aufgewacht, aber du musst einen Flug erwischen. Was wäre das Erste, was dir in den Sinn käme? Ein wenig nervös und besorgt zu sein ist normal, aber wenn man sich ständig Sorgen macht, wird man nie etwas erreichen.

Immer wenn man sich Sorgen macht, ist das erste, was man tun kann, sich zu fragen, ob man etwas dagegen tun kann. Nehmen wir mal an, es bleibt noch etwas Zeit bis zum Abflug, dann solltest du besser loslegen. Aber wenn es unmöglich ist, ihn zu erwischen, solltest du dir lieber einen Plan B ausdenken.

Überleg mal, wie viel Zeit du mit dem Sorgen verbracht hast, das sind verschwendete Zeiten. Es gibt so viel, was du stattdessen hättest tun können. Sich zu sorgen, löst nichts, sondern macht nur das Mögliche unmöglich.

Nur das Ende der Welt ist das Ende der Welt

Du solltest bedenken, dass nur das Ende der Welt das Ende der Welt ist. Nicht etwa weil die Sonne immer noch auf- und untergeht, obwohl etwas passiert, sondern weil nicht das Ereignis, sondern dein Glaube dich beunruhigt.

Du denkst, es ist das Ende der Welt, weil alles scheiße ist, aber in Wirklichkeit bist du der einzige, der diese Ansicht vertritt.

Wenn du dich von jemandem trennst, den du für die Liebe deines Lebens gehalten hast, hast du vielleicht das Gefühl, dass die Welt untergeht.

Doch hör dir an, was die Menschen um dich herum darüber sagen, ihre Worte mögen vielleicht hart sein, aber sie sprechen vielleicht die Wahrheit. Sie betrachten die gleiche Sache aus einer anderen Perspektive.

Vielleicht glauben sie, dass du einen besseren Menschen verdienst, oder sie denken, dass es gar nicht so schlimm ist. Der Glaube, den du in deinem Geist hast, kontrolliert deine Emotionen.

Der Schmerz ist nur vorübergehend

Jeder hat seine Höhen und Tiefen, denn genau das ist es, was die Menschen am Leben hält. Unvermeidlich gibt es einige Momente, in denen wir Schmerzen empfinden, und es ist nichts Falsches daran, den Schmerz zu fühlen.

Was wir wissen müssen, ist, dass der Schmerz nur vorübergehend ist und man die Wahl hat. Du kannst dich entweder dem Gefühl der Trauer hingeben oder dich dafür entscheiden, es zu überwinden.

Wenn du dir in den Finger schneidest, ist es schmerzhaft, weil es die natürliche Reaktion unseres Körpers ist. Es ist der Schmerz. Doch das Leiden ist optional.

Du kannst diesen Schmerz beenden, indem du einen Verband anlegst oder zum Arzt gehst. Es dauert eine Weile, bis die Wunden heilen, aber irgendwann wird es passieren.

Wenn du zurückblickst auf das, was du im Leben durchgemacht hast, weißt du, dass die schlechten Tage eines Tages vorbeigehen werden. Es ist nur eine Frage der Zeit.

Glück mag etwas sein, nach dem die meisten Menschen ihr ganzes Leben lang jagen. Es kann einfach sein, je nachdem, wie man die Dinge wahrnimmt. Was deinen Geist kontrolliert, kontrolliert dein Leben.



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  • Photo by freestocks.org on Unsplash
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